2. Juni: Wiedflow

Nach dem sintflutartigen Regen am Vortag erwartete uns am Samstagmorgen wieder bestes Wetter. Die Sonne stand am Himmel und der Tag begann sommerlich warm. Nach den ersten Metern im Wald war auch die Sorge, dass der Boden aufgeweicht und matschig sein könnte, schnell verflogen.

Die Trails waren zwar stellenweise noch feucht, aber durchweg fest und griffig. Nach dem Regen am Freitag wirkte das ganze Tal wie frisch gewaschen und strahlte frühsommerlich in allen Grüntönen. „Amazonasfeeling“ sagte jemand und das passte nicht zuletzt auch zu der schwülen Wärme, die uns ordentlich schwitzen ließ.

Die ausgiebige Pause auf der Terrasse der idyllisch am Wiedufer gelegenen Laubachsmühle kam genau richtig, um Flüssigkeit und verbrannte Kalorien wieder aufzufüllen. Eine gute Stunde und einen langen Anstieg später, standen wir auch schon vor der letzten Abfahrt des Tages, die uns mit viel Flow zurück ins Tal bis fast an unseren Parkplatz führte.

Wie so oft, wenn man nur etwas abseits der beliebtesten Ausflugsziele bleibt, war auch diese Tour fast einsam. Bis auf zwei oder drei freundliche Wandergruppen waren wir fast allein im Wald.

 
 
 
 

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